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Neuerscheinung 2010 - Goethes und Anna Amalias Weimar
Seit 2003 wird in Weimar mit der These einer geheimen, lebenslangen Liebe zwischen der Herzogin Anna Amalia und Goethe gearbeitet. Inzwischen hat sich ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk etabliert. Zwei umfangreiche Tagungsbände dokumentieren die Ergebnisse. Ettore Ghibellino geht nun daran, die vielfältigen neuen Erkenntnisse im Lichte von Kunst und Literatur des »Goldenen Zeitalters« darzustellen. Skulpturen, Gemälde, der Festsaal im Neuen Schloss, das Römischen Haus, der Schlangenstein, die pompejanische Rundbank, die Ildefonso Gruppe und vieles mehr offenbaren im Kontext der geheimen Liebe ihren tieferen Sinn. Einen weiteren Höhepunkt der „stummen Sprache“ der Kunst bilden Goethes literarische Werke: Verschlüsselte Zeugnisse einer Jahrtausendliebe.
»Es ist ein mittleres Erdbeben. Der Goethekosmos steht Kopf und mit ihm die Goethegemeinde in nah und fern.« DIE ZEIT
»Ghibellinos Annahme hat den Reiz der Kühnheit und Frische, sie bietet in ihrer Weiterentwicklung Deutungen mancher Brüche in Goethes Biografie, und sie lenkt den Blick auf neue Lesarten einiger Schlüsselwerke, von Torquato Tasso bis Wilhelm Meister« DER SPIEGEL
